Am 18.12. laden wir – das letzte mal in diesem Jahr – zu CineMarx, dem Kinoformat im Kätche. Gezeigt wird der sehenswerte Film „Der junge Karl Marx“, erschienen im Jahr 2017. Also schnappt euch eure Liebsten und schaut im Linken Zentrum vorbei – es gibt Popcorn!

Zum Film:
In Köln konnte Karl Marx nicht länger bleiben, ließen die Preußen die Rheinische Zeitung doch streng zensieren und untersagten ihr Erscheinen im Jahr 1843. Im Juni des gleichen Jahres heiratete Marx Jenny von Westphalen und sie zogen nach Paris. Hier setzt die Geschichte von Regisseur Raoul Peck und seinem Film „Der junge Karl Marx“ ein. Mit Arnold Runge gab Marx in Paris die Deutsch-Französischen Jahrbücher heraus. Er las, diskutierte mit Proudhon, Louis Blanc, Bakunin, Weitling, Heine und anderen – und schrieb. Es ist die entscheidende Zeit in seinem Leben. In Paris entwickelt Marx auch die Grundzüge seiner eigenen Theorie. Zusammen mit Friedrich Engels, Sohn eines Großindustriellen, verfasst er Texte, die die Welt verändern sollten. Der Film zeigt uns ein bewegtes Leben: Die glückliche Familie mit Jenny und den Töchtern, die Sorge um das tägliche Einkommen, die Verfolgung durch die Polizei, die Reden vor Arbeitern, das Ringen um die Theorie sowie die Ideen des Eigentums, der Klasse, der Entfremdung. Und am Ende steht das Verfassen des Kommunistischen Manifests, einem der wichtigsten publizierten Texte.