Heute waren ca. 300 Menschen, darunter viele Kurdinnen und Kurden, für die Verteidigung der Revolution in Rojava auf der Straße. Nachdem Anfang Januar Milizen unter Führung der selbsternannten syrischen Übergangsregierung die Selbstverwaltung Rojava (die kurdischen Gebiete in Nord- und Ostsysien) angegriffen haben, steht die Existenz Rojavas auf dem Spiel. Für viele kurdische und deutsche Linke wurde hier auch ein Hoffnungsträger angegriffen.
Am Freitag haben wir im Linken Zentrum Kätche Brunner zusammen gebastelt, getanzt und Texte geschrieben. Die Demonstration war vorallem ein Projekt von Frauen. Einige kurdische Frauen und Internationalistinnen mobilisierten 300 Demonstrant:innen, die ein starkes Zeichen für die Verteidigung der Frauenrevolution auf Landaus Straßen trugen.
In einigen Redebeiträgen, die sowohl auf deutsch als auch auf kurdisch gehalten wurden, wurde nicht nur die politische Situtaion eingeordnet, die Rolle des deutschen Staates, wieder EU und der USA angeprangert, sondern auch persönliche Geschichte von Menschen erzählt, die Kobanê bereits 2015 verlassen mussten. Heute ist Kobanê wieder umzingelt von seinen Feinden, die Demonstrant:innen machten mit lauten Rufen und eindrucksvollen Reden klar: Das lassen wir nicht zu! Als Zeichen der Solidarität mit den gefallenen Kämperinnen in Rojava haben sich Frauen die Haare geflochten, während das Lied Lori Lori Lorikamin gesungen wurde.
Hoch lebe die Frauenrevolution in Rojava!
Sehîd Namirin!
Bîji Berxwedana Rojava!










