Am diesjährigen 1. Mai nahmen sich ca. 120 Menschen mit der Antikapitalistischen 1. Mai Demonstration die Straßen Landaus und beteiligten sich im Anschluss an der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Pünktlich um 10 Uhr startete der Kampftag der Arbeiter:innenklasse mit einer inhaltlich klaren Auftaktkundgebung, in der aus verschiedenen
Perspektiven verdeutlicht wurde: So, wie es ist, darf es nicht bleiben! Die Redner:innen fanden klare Worte gegen Krieg, Frauenunterdrückung und die kapitalistische Misere und stellten die Notwendigkeit einer sozialistischen Perspektive heraus.
Mit lautstarken Parolen startete die anschließende Demonstration durch die Innenstadt. Vor dem Rathaus hielt die Demo für eine unangemeldete Zwischenkundgebung ab, in der auf die verheerenden Folgen des Sozialabbau eingegangen wurde und die von Aktivist:innen mit einer symbolischen Mauer vor der Rathaustür begleitet wurde.
An der Kundgebung des DGB beteiligten wir uns als klassenkämpferische Linke mit einem Infostand und richteten ein Grußwort an die anwesenden Kolleg:innen. Darin machten wir deutlich, dass für wirklich nachhaltige Veränderung auch die Systemfrage wieder auf die Tagesordnung der Arbeiter:innenbewegung gesetzt werden muss. Der Aufruf, dass es wieder mutige Gewerkschaften braucht, die den Kapitalisten die Stirn bieten statt um deren Profite, fand bei den Kundgebungsteilnehmer:innen großen Anklang.
Im Anschluss an die DGB-Kundgebung sollte der 1. Mai für uns noch nicht zu Ende gewesen sein: Mit rund 40 Genoss:innen fuhren wir aus Landau nach Karlsruhe um an der großen Revolutionären 1. Mai Demonstration teilzunehmen. Den Bericht dazu findet ihr bald bei Instagram auf @lika_info
Wir bewerten den 1. Mai, die politische Klarheit, die große Beteiligung am Tag selbst und die Bereitschaft, Perspektiven jenseits der kapitalistischen Abwärtsspirale zu erkämpfen, als vollen Erfolg. Ein Erfolg, auf dem sich für anstehende Kämpfe aufbauen lässt – am nächsten 1. Mai und allen anderen Tagen.


















